Heute von Herrn N. hierauf (HAHAHA) aufmerksam gemacht worden. Danach hierhin weitergesurft und dabei auf diesen doch bemerkenswerten Absatz gestossen:
Nach der EM 2000 wurde [Sascha Ruefer] von SF DRS wegen mangelnder Leistung entlassen. Ein paar Tage später bekam er eine neue Chance, allerdings mit einem auf 50 Prozent zurückgestuften Pensum.
Aaah, ist ja herzallerliebst, dass die geschützte Werkstatt am Leutschenbach auch offenkundig Minderbegabte und Leistungsschwache nicht ausgrenzt. Fernsehmacher trotz allem, sozusagen.
Im Atlantik sind Anfang Februar ein britisches und ein französisches Atom-U-Boot zusammengestossen. Der brisante Vorfall - beide waren mit Atomsprengköpfen bestückt - wurde erst nach Medienberichten vom Montag offiziell bestätigt.
Schreibt 20 Minuten
Gut, das überrascht uns jetzt nicht wirklich. Die Engländer fuhren wahrscheinlich auf der falschen Seite, und die Franzosen waren sicher manövrierunfähig, weil sich wieder mal die Schiffsschraube gelöst hatte...
Als ob der Ausgang der eidgenössischen Abstimmung heute nicht schon erfreulich genug wäre, gibt es noch eine kleine, nicht minder erheiternde Zugabe, dargeboten von den selbsternannten Wächtern des «Volkswillens» (es sei denn, das Volk erfrecht sich, etwas Falsches zu wollen):
Notfalls werde die SVP mit einer Initiative einschreiten. Damit sprach er eine Volksinitiative zur Einschränkung der Personenfreizügigkeit an, mit deren Lancierung die St. Galler SVP-Nationalrätin Jasmin Hutter bereits am Sonntagnachmittag gedroht hatte.
Gelesen auf NZZ Online
Ach Mädel. Fahr noch ne Runde mit dem Bagger und beruhige dich wieder, ja?
Es gibt doch noch Eltern, die sich bei der Namesfindung für ihren Nachwuchs etwas Ausgefalleneres einfallen lassen als Sara oder David:
Weil es von seinen Eltern einen allzu bizarren Namen verpasst bekam, ist ein neunjähriges Mädchen in Neuseeland vor Gericht gezogen - und hat gewonnen. Ein Richter ordnete an, dass sich «Talula does the Hula» umbenennen darf. [...]
Der Richter hatte auch Eltern ausfindig gemacht, die ihre Kinder auf Namen wie «Violence» («Gewalt») oder «Bushaltestelle Nr. 16» getauft hatten. Andere hatten ihre Zwillinge «Fish and Chips» genannt. Die Kinder einer Familie wurden allesamt nach den Modellnamen von Sechszylinder-Autos von Ford getauft.
Agenturmeldet NZZ Online
Schade bloss, erfahren wir nicht, wie Talula does the Hula denn nun heisst. Wahrscheinlich so etwas wie Talula is sick of the Hula and does now the Hoop.
Frankreich hat ja wahrlich viele Errungenschaften hervorgebracht: Die Grande Nation ist zum Beispiel die Erfinderin der Bescheidenheit, Arena für epo...chale *räusper* Radrundfahrten, Neuerfinderin des Konzepts «Flugzeugträger» und natürlich: Erschafferin der allerallerallerALLERbesten Küche, die je in der Raumzeit verkostet wurde. Da ist es nichts als folgerichtig, dass man dieser Küche besondere Ehren angedeihen lässt:
Französische Küche als Weltkulturerbe
Der französische Staatspräsident Nicolas Sarkozy hat die französische Küche zur besten der Welt erklärt und die Uno-Kulturorganisation Unesco aufgefordert, das anzuerkennen. Frankreich werde als erstes Land im kommenden Jahr den Antrag stellen, seine Küche zum Weltkulturerbe zu erklären, sagte Sarkozy am Samstag.
Gelesen auf die EnZedZed Önline
Falls Sie sich also schon mal gefragt haben, wie denn so ein Weltkulturerbe eigentlich schmeckt: Lecken Sie nicht an den Sandsteinmauern der Berner Altstadt – womöglich erfahren Sie’s nämlich schon, wenn Sie das nächste Mal an einem Froschschenkel nagen oder sich eine Gänsestopfleber aufs Brot streichen!
Eigentlich ist das hier ja kein Wunschkonzert. Und ausserdem sollte ich brav arbeiten (ist der Konjunktiv nicht einfach eine wunderbare Erfindung?) (Sie brauchen nicht zu antworten, war eine rhetorische Frage). Aber das Anliegen der Leserin ist in diesem Fall äusserst legitim. Also schnell ein neuer Beitrag (kommentarlos, weil viel hinzuzufügen gibt’s ohnehin nicht – lachen Sie einfach mit mir zusammen über diese Begebenheit):
Statt der erlaubten 50 km/h waren die beiden jungen Männer mit 99 respektive 109 km/h auf der Solothurnerstrasse Richtung Oberbuchsiten unterwegs, teilte die Kantonspolizei Solothurn am Freitag mit. Die beiden passierten die Messstelle am Mittwoch kurz vor 12 Uhr 30 in einem Abstand von nur zwei Sekunden.
Aus Gwunder, ob ihre Tat auch von jemandem gesehen worden ist, stellten sich der 22-jährige Italiener und der 23-jährige Serbe, beide aus dem Aargau, kurze Zeit später der Polizei. Die Führerausweise wurden ihnen auf der Stelle abgenommen.Agenturmeldet NZZ Online
(Man könnte sich höchstens noch über das sprachliche Niveau von NZZ Online (Gwunder?!) auslassen, aber das lass ich jetzt sein.)
(Wobei nein, ich lasse es doch nicht sein: Himmeltraurig ist das, liebe NZZ Online, Agenturmeldungen einfach so unredigiert zu publizieren! Himmeltraurig! Ja! Nämlich!)
Die Kommentatorin hatte schon recht: Auch ausserhalb der Finanzbranche versenken Trottel so allerhand.
Die «Panta Rhei» schlägt weiterhin Wellen. Das Krisenschiff auf dem Zürichsee ist nach der Reparatur nun anscheinend überhaupt nicht mehr seetüchtig. Schwimmkörper sollten dem Kahn Auftrieb verleihen. Doch nun füllt er sich mit Wasser.
Zu lesen auf NZZ Online
Liebe ZSG, mach doch gleich ein Unterseeboot daraus. Dann müsste man den hässlichen Pott nämlich auch nicht mehr anschauen.

Bild: NZZ Online/Mirjam Graf
Was ich an Chris von Rohr so ausgeprochen sympathisch finde, ist sein unverkrampftes Verhältnis zur Dummheit.


Gefunden im heutigen NEWS-Heftli
Yeah, Rock ’n’ Roll Baby!
Venezuela ist derart reich, dass es sich eine eigene Zeitzone leistet:
In Venezuela ticken die Uhren demnächst anders als im Rest der Welt. Am 9. Dezember lässt Präsident Hugo Chávez die Zeitmesser in dem südamerikanischen Land um eine halbe Stunde zurückdrehen, wie Venezuelas Amtsblatt am Mittwoch mitteilte.
Dem neuen Gesetz zufolge werden die Uhren dann auf die Weltzeit minus viereinhalb Stunden eingestellt werden, eine Zeitzone, die es in keinem anderen Land der Welt gibt. Der den USA feindlich gesinnte Chávez hat seine Entscheidung unter anderem damit begründet, dass die Vereinigten Staaten der Welt die Einteilung in Zeitzonen zu vollen Stunden auferlegt hätten.Agenturmeldet NZZ Online
Bloss: Warum denn so bescheiden, Señor Chávez? Weshalb nicht gleich eine eigene Zeitrechnung? Demnach wären wir jetzt im Jahr 53 A.H...
Na, endlich verwenden die mal Zeichen, die jeder lesen kann:
Obwohl die chinesische Schriftsprache Zehntausende von Zeichen bereithält, werden Namen aus fremdstämmigen Symbolen immer populärer: In einem besonders aussergewöhnlichen Fall haben Eltern ihrem Sohn jetzt sogar den Namen «@» verpasst. Die Verwendung des Kürzels aus E-Mail-Adressen begründeten die Eltern mit der lautlichen Ähnlichkeit des «at» mit dem chinesischen Wort für «Liebe» [...].
Gelesen auf NZZ Online
Im übrigen ist jegliche Verwestlichung Chinas zu begrüssen, glauben Sie mir!
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Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.
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