Für einen liberalen Geist ist es immer eine hervorragende Gelegenheit, sich zu ärgern, wenn man von den neuesten Würfen des Parlaments oder des Bundesrates in Sachen Landwirtschaftspolitik liest. Zum Glück gibt’s da noch die Leser von NZZ Online, die mit ihren Kommentaren bisweilen für Erheiterung sorgen. Wie zum Beispiel Herr Stricker:
Es war doch sicher nicht die SVP, die vor einer Öffnung der Märkte gewarnt hat. Die SVP ist eine liberale Partei, die sich konsequent dafür einsetzt, dass sich der Staat nicht überall einmischt. Korrigieren Sie bitte diesen Druckfehler. Vielen Dank.
Gestrickt auf NZZ Online
Wirkt es nicht einfach wunderbar ehrlich, dieses Statement? So ehrlich, dass es unmöglich Ironie sein kann.
Also eines muss man den SVP-Strategen lassen: Sie haben es tatsächlich geschafft, den Leuten vorzugaukeln, eine liberale Partei zu sein.
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Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.
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