Eintrag-Details: der obligatorische tote

1. September 2009 · 21:42 ····

der obligatorische tote

Peng!

Verschiedene Politiker aus dem Kanton St. Gallen bis tief ins bürgerliche Lager haben unmittelbar nach dem tödlichen Schiessunfall ein Überdenken der ausserdienstlichen Schiesspflicht gefordert. Ein einzelner Unfall, so tragisch er auch sei, dürfe zwar nicht als Grund für die Abschaffung des Obligatorischen herhalten, sagt aus etwas mehr Distanz der Schwyzer CVP-Ständerat Bruno Frick, Vizepräsident der Sicherheitspolitischen Kommission. Doch persönlich sei auch er kein glühender Verfechter der ausserdienstlichen Schiesspflicht. Der ehemalige Offizier schätzt den Ausbildungswert als minimal ein.

Zu lesen auf NZZ Online

Was denn?! Setzt sich etwa tatsächlich langsam die Einsicht durch, dass das «Obligatorische» und die Heimabgabe der Waffe keinen militärischen Nutzen haben und nichts bringen ausser ein paar Tote pro Jahr? Potz. Wenn das mit dieser Geschwindigkeit weitergeht, haben wir diesen staatlich geförderten Unsinn ja vielleicht schon nach zwanzig, dreissig weiteren Toten endlich abgeschafft.

Kategorien: #&*%@$!, À gauche, à droite ·· ····
2 Kommentare ·· Trackback (0) ····

Trackback-Adresse für diesen Eintrag:

http://blog.sarbach.com/htsrv/trackback.php/372

Kommentare, Trackbacks:

Kommentar von: MMM E-Mail · http://netmex.ch
*räusper, räusper*
Nutzen: Doch, wenn auch klein. Besser wäre natürlich, wenn man im WK häufiger schiessen könnte, aber da sind einem ja die Hände gebunden (zu wenig Mun).
Und sowieso: Der Schuss hat sich sicher nicht einfach aus der Waffe "gelöst". Die Waffe hat kein Eigenleben. Da wurden mehrere Sicherheitsvorschriften (Entladekontrolle, Munitionsbefehl, ungesicherte Waffe, Finger am Abzug, Waffe auf ein Ziel gerichtet welches man nicht treffen will) nicht eingehalten! Vielleicht sollte man sich also mal fragen, ob die Rapper es nicht für nötig erachten, die Regeln einzuhalten...
1. September 2009 · 23:23 ·· ····
Kommentar von: Juri E-Mail · http://blog.sarbach.com
Das ist doch genau der Punkt: Der Staat drückt irgendwelchen Dilettanten (von den Psychopathen mal ganz zu schweigen) eine Waffe in die Hand. Daher: Heimabgabe und ausserdienstliche Schiesspflicht abschaffen. Für etwas gibt’s schliesslich die WKs.
3. September 2009 · 19:18 ·· ····

Hinterlasse einen Kommentar:

Deine E-Mail Adresse wird nicht angezeigt.
Deine URL wird angezeigt.
(Zeilenumbrüche werden zu <br />)
(Setze Cookies für Name, E-Mail und URL)
(Erlaube Benutzern, Dich über ein Nachrichten-Formular zu kontaktieren (Deine E-Mail Adresse wird NICHT angezeigt).)

affaire publique ·· à faire public?

Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.

 

 

Archiv


März 2010
Mo Di Mi Do Fr Sa So
<< <     
1 2 3 4 5 6 7
8 9 10 11 12 13 14
15 16 17 18 19 20 21
22 23 24 25 26 27 28
29 30 31      

Suche

powered by
b2evolution