Archiv für: Februar 2009

19. Februar 2009 · 21:53 ····

dammbruch

Tja, das war’s dann wohl.

Nur mehr Makulatur

Bankgeheimnis *8.11.1934 †18.2.2009

Ruhe in Frieden. :-(

16. Februar 2009 · 21:59 ····

neulich im atlantik

Im Atlantik sind Anfang Februar ein britisches und ein französisches Atom-U-Boot zusammengestossen. Der brisante Vorfall - beide waren mit Atomsprengköpfen bestückt - wurde erst nach Medienberichten vom Montag offiziell bestätigt.

Schreibt 20 Minuten

Gut, das überrascht uns jetzt nicht wirklich. Die Engländer fuhren wahrscheinlich auf der falschen Seite, und die Franzosen waren sicher manövrierunfähig, weil sich wieder mal die Schiffsschraube gelöst hatte...

Kategorien: Plus con, tu meurs ·· ····
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16. Februar 2009 · 21:34 ····

spurious

Dass Ned Davis Research hanebüchene «Erkenntnisse» der ohnehin verblödenden Finanzbranche für teures Geld verkauft, ist das eine.

Aus der NZZ vom 16. Februar 2009

Dass jedoch die Qualitätszeitung diesen ausgemachten Unsinn, der Ökonometrikern die Haare zu Berge stehen lässt, auch noch abdruckt, ist doch ein wenig gar bemühend.

Kategorien: Métro-boulot-dodo, À propos ·· ····
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8. Februar 2009 · 23:06 ····

adagio in h-schmoll

Als ob der Ausgang der eidgenössischen Abstimmung heute nicht schon erfreulich genug wäre, gibt es noch eine kleine, nicht minder erheiternde Zugabe, dargeboten von den selbsternannten Wächtern des «Volkswillens» (es sei denn, das Volk erfrecht sich, etwas Falsches zu wollen):

Notfalls werde die SVP mit einer Initiative einschreiten. Damit sprach er eine Volksinitiative zur Einschränkung der Personenfreizügigkeit an, mit deren Lancierung die St. Galler SVP-Nationalrätin Jasmin Hutter bereits am Sonntagnachmittag gedroht hatte.

Gelesen auf NZZ Online

Ach Mädel. Fahr noch ne Runde mit dem Bagger und beruhige dich wieder, ja?

8. Februar 2009 · 20:00 ····

vernunft: 4, blocher: 0

Grünes Licht für die Personenfreizügigkeit

Mehr gibt’s dazu eigentlich gar nicht zu sagen. :-)

Kategorien: À gauche, à droite ·· ····
3 Kommentare ·· Trackback (0) ····
2. Februar 2009 · 23:05 ····

nächstes kapitel

Es hat ja schon fast etwas Anrühriges, wenn man daran zurückdenkt, wie schönfärberisch uns das Absatzkartell namens Buchpreisbindung einst verkauft wurde – beziehungsweise wie unverändert schönfärberisch jetzt argumentiert wird beim Versuch, am Rad der Zeit zu drehen und diesen Protektionismus wieder einzuführen. Kulturelle Bereicherung, Vielfalt des Angebots, blubberdiblupp.

Und jetzt hat der Buchhandel mal ganz kurz den Kopf zwischen den Buchdeckeln hervorgestreckt und gemerkt: hey, es gibt da ja jetzt etwas ganz Neues namens Inn...teern...et. – Internet.

Auf breite Kritik stösst eine fehlende Regelung für den grenzüberschreitenden elektronischen Buchhandel. Gruppen jeglicher Couleur beklagen eine Diskriminierung des inländischen Buchhandels. Internet-Händler wie Amazon würden so die Preisbindung im Inland unterlaufen. Gerade angesichts der zunehmenden Popularität des Online-Handels sei die fehlende Regulierung ein Fehler.

Gelesen auf NZZ Online

Na, ist ja herzig, wie sie sich anschicken, gegen Windmühlen zu kämpfen. Willkommen im Wettbewerb, liebe Buchhändler, willkommen im 21. Jahrhundert!

2. Februar 2009 · 22:01 ····

sakrileg

SVP-Vizepräsident Christoph Blocher hat am Samstag die SVP Thurgau als «faules Nest» bezeichnet, weil sie ein Ja zur Personenfreizügigkeit empfiehlt. [...]
Gegenüber der «Thurgauer Zeitung» doppelte Blocher in einem Interview noch nach: Die Thurgauer Entscheidung sei aus «persönlicher Rücksichtnahme» gegenüber den Nationalräten Peter Spuhler und Hansjörg Walter gefallen. Aber auch die SVP bestehe «nicht nur aus Leuten mit Rückgrat».

Aus-schlies-sen! Aus-schlies-sen! Aus-schlies-sen! Harr harr.

[Der Thurgauer SVP-Präsident Walter] Marty betont, die Entscheidung der SVP Thurgau für ein Ja zur Personenfreizügigkeit sei demokratisch gefallen. [...] Das Ja der Delegiertenversammlung zur Personenfreizügigkeits-Vorlage sei deutlich gewesen, so Marty. Der Entscheid fiel mit 123 zu 44 Stimmen.

Agenturmeldet NZZ Online

Aber, aber, Herr Marty! Demokratie – ja was sind denn das für Flausen?! Die Zehn Gebote wurden ja auch nicht demokratisch erlassen, oder?

Elende Häresie allenthalben, sapperlott...

affaire publique ·· à faire public?

Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.

 

 

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