Aus der beliebten Reihe «bewährte Techniken zur Problemverdrängung» (aufmerksame Leser haben’s natürlich gemerkt: das ist auf diesen Seiten gar keine Reihe, schon gar keine beliebte. Aber behalten Sie’s für sich, ja?) – heute: das Schönreden:
Die Überalterung der Schweizer Gesellschaft bedeutet nach einer Studie nicht zwangsläufig eine stärkere Belastung für die Jungen. Da ältere Menschen mehr medizinische Hilfe benötigen, sorgen sie für Arbeit und Lohn für die Jungen.
Agenturmeldet NZZ Online
Aha. Die junge Generation soll also erfreut und dankbar sein darüber, dass die absehbare demographische Entwicklung ihr in den nächsten Jahrzehnten stark steigende Gesundheitskosten aufbürden wird, weil ein Teil davon wieder als Lohn an sie zurückfliesst? Erstaunlich, welch kapitalen Unsinn man heute mit Nationalfonds-Mitteln publizieren darf.
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Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.
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