Es gibt doch noch Eltern, die sich bei der Namesfindung für ihren Nachwuchs etwas Ausgefalleneres einfallen lassen als Sara oder David:
Weil es von seinen Eltern einen allzu bizarren Namen verpasst bekam, ist ein neunjähriges Mädchen in Neuseeland vor Gericht gezogen - und hat gewonnen. Ein Richter ordnete an, dass sich «Talula does the Hula» umbenennen darf. [...]
Der Richter hatte auch Eltern ausfindig gemacht, die ihre Kinder auf Namen wie «Violence» («Gewalt») oder «Bushaltestelle Nr. 16» getauft hatten. Andere hatten ihre Zwillinge «Fish and Chips» genannt. Die Kinder einer Familie wurden allesamt nach den Modellnamen von Sechszylinder-Autos von Ford getauft.
Agenturmeldet NZZ Online
Schade bloss, erfahren wir nicht, wie Talula does the Hula denn nun heisst. Wahrscheinlich so etwas wie Talula is sick of the Hula and does now the Hoop.
Nach massivem Druck des Branchenverbands Astag will Finanzminister Hans-Rudolf Merz den Transportunternehmern bei der Schwerverkehrsabgabe entgegenkommen. Er wird dem Bundesrat vorschlagen, die Erhöhung der Abgabe für die so genannten Lastwagen der Schadstoffkategorie Euro 3 bis 2011 hinauszuschieben. [...]
Die Astag bekämpft die Erhöhung der LSVA generell und argumentiert auch mit den hohen Treibstoffpreisen.
Zu lesen auf NZZ Online
Na prima. Ein bisschen jammern, ein bisschen drohen, und schon gibt der Bundesrat nach? Herrlich. Welcher Verband kommt als nächstes und drückt wegen der gestiegenen Energiekosten ein wenig auf die Tränendrüsen?
Also die «Opposition» ist auch nicht mehr, was sie mal war. Früher hätte der Wilhelm Tell in ihr ohne grosses Hin und Her – jetzt erst recht! – zum Referendum gegen das Personenfreizügigkeits-Paket geblasen. Heute lamentiert sie bloss noch in lächerlichen ganzseitigen Zeitungsinseraten über den angeblich desolaten Zustand der Demokratie im Lande.

Man kann das indes auch als ermutigendes Signal werten: Offenbar hat inzwischen auch Christoph Blocher aka die Parteileitung verstanden, dass der volkswirtschaftliche Kollateralschaden bei einem Scheitern des Bilateralismus’ zu gross wäre, als dass man ein Nein riskieren sollte. Jetzt müsste es nur auch noch die Basis begreifen...
Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.
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