Derzeit kommen auf 100 20- bis 64-Jährige 26 Personen im Rentenalter. Dieser Altersquotient dürfte bis Ende 2050 einen Wert von 50 erreichen, das heisst auf eine Person im Rentenalter werden zwei Personen im erwerbsfähigen Alter entfallen.
Gelesen auf NZZ Online
Da haben wir es wieder einmal: Immer diese Angstmacherei von wegen wie finanziell bedroht unsere allseits geliebte AHV doch sei. Ein Rentner auf zwei Erwerbstätige, das ist doch nun wirklich ein Klacks und nicht weiter dramatisch. Da gibt’s ganz klar noch Spielraum: ein Rentner pro Erwerbstätigen ginge nämlich sicher auch (und es wäre nebenbei auch sozial viel gerechter, wenn sich nicht zwei Erwerbstätige einen Rentner teilen müssten). Lassen Sie uns also die AHV noch ein wenig mehr auspressen und Prestigeprojekte der Linken wie die Senkung aka «Flexibilisierung» des Rentenalters unverzüglich umsetzen. Beziehungsweise noch viel mehr: Rentenalter 30 für alle! Und zwar sofort!
Rund 300 Personen haben sich in Freiburg gegen die Schliessung des Kunden-Service-Center von SBB Cargo stark gemacht.
Liest man z.B. auf news.search.ch
Aber, aber, liebe SBB-Cargo-Angestellte in Freiburg - eine Protestkundgebung? Was soll denn das? Ihre Tessiner Kollegen haben doch vorgeführt, wie man das macht. Gestatten Sie, dass ich Ihnen auf die Sprünge helfe:
Im NZZ-Streitgespräch unterstützt der Zürcher SVP-Nationalrat Hans Fehr die Initiative [«Volkssouveränität statt Behördenpropaganda»] des rechtsbürgerlichen Vereins «Bürger für Bürger». Weite Teile der Bevölkerung würden ein berechtigtes Misstrauen gegenüber einer Regierung hegen, die offensichtlich häufig nicht die Haltung der Volksmehrheit vertrete. Man müsse heute von einer «manipulierten Demokratie» sprechen, sagt Fehr.
Von der Frontseite der heutigen NZZ
Ach, Herr Fehr... Nur weil grosse Teile Ihrer Partei Manövriermasse sein mögen, muss das doch nicht auch gleich für den Rest des Volkes gelten.
Manchmal muss man sich einfach etwas gönnen. Bankenkrise hin oder her. Und sei es auch nur etwas Kleines. Wie dieses Kästchen. Dieses kleine, aber grossartige Kästchen.

Dieses kleine, aber grossartige Kästchen ist Teil der Squeezebox Duet und fängt die Vibes tausender Internetradiostationen aus dem digitalen Äther ab oder zapft die Musiksammlung auf dem heimischen PC an, um sie ans HiFi-System weiterzugeben. Pah, werden Sie jetzt wahrscheinlich denken, das ist ja beileibe nicht gerade der letzte Schrei. Sie haben natürlich recht! Der eigentliche Clou ist denn auch die WLAN-Fernbedienung mit LCD, mit der sich die ganze Sache iPod-like steuern lässt. Ein vorzügliches Gerätchen. Sehen Sie, wie es das Fräulein zum Strahlen bringt? (Hm, oder rührt das etwa vom Dreitagebart des Herrn her?)

So, und jetzt wollen Sie mich bitte enschuldigen; ich nehme jetzt den 327. Anlauf, meine Musiksammlung ordentlich zu benamsen und zu betaggen...
Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.
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