Eine glatte Sache, wenn man den Tag mit einer Slapstick-Einlage beginnt, weil sich der Winterdienst offenbar heute morgen gesagt hatte: «Was Winter? Es ist Frühling.» Nun ja. Das stimmt natürlich. Rein technisch gesehen. Trotzdem fragte ich mich, ob es denn zuviel Service public verlangt wäre, wenn der Winterdienst seinem Dienst nicht nur im Winter, sondern bei Bedarf auch im Frühling nachkäme. Lebte ich in einer Randregion, könnte ich jetzt beim Bundesrat vorsprechen, und der Staat würde gütig seine Salzschleusen öffnen. Doch, finde ich, sollte man dies eigentlich auch von einer Nicht-Randregion wie der Stadt Zürich erwarten dürfen, zumal ich dieser erst gerade gestern meine Steuern erklärt habe, und ich werde den Verdacht nicht los, dass man von meinem diesjährigen Steuergeschenk an den Staat nun doch ein paar Säcklein Salz kaufen können sollte, genug zumindest, um den Weg von meiner Wohnung bis zur Tramhaltestelle zu enteisen, so dass ich nicht auf den Latz fliege und schon gar nicht mehrmals.
So. Und jetzt bitte Frühling.
Wir befinden uns derzeit in einem heftigen blutigen und scharfen Kampf mit der Clique des Dalai Lama, einem Kampf auf Leben und Tod mit dem Feind», zitierte die Tageszeitung «Tibet Daily» am Mittwoch den regionalen Chef der Kommunistischen Partei, Zhang Qingli. [...] Der seit Jahrzehnten im Exil lebende Dalai Lama sei «ein Wolf in Mönchskutte, ein Monster mit menschlichem Gesicht und dem Herzen eines Tieres».
Zu lesen auf NZZ Online
Ich dachte eigentlich immer, Chinesen seien äusserst Gesichtsverlust-avers. Aber offenbar machen sie sich doch ganz gerne auch mal selber lächerlich, und dies auch noch in aller (Welt-)Öffentlichkeit.
Was, bitte, ist denn das?!

Gesichtet zuerst an der Ecke Füsslistrasse/Sihlstrasse und dann im CR Blog
Die Swisscom hat sich ein neues Erscheinungsbild zugelegt? Und, äh... was genau soll dieses... dieses... dieses Schwsffpfsssfrlschwsm darstellen? Ich bin zwar kein Experte (bzw. eben doch, weil Marketing ist ja etwas dermassen Banales, dass ein jeder Experte sein kann), aber: Sieht arg nach kostspieliger Markenwertvernichtung aus, wenn man den Wiedererkennungswert von sechs Balken durch etwas ersetzt, das aussieht wie ein Kopfschmerzen verursachendes Generikum des Novartis-Logos. Es ist wohl definitiv an der Zeit, dass man der Swisscom die Monopolrente aus der letzten Meile wegnimmt...
Aus dem Portrait von Gabi Huber, neue Fraktionschefin der Freisinnigen im Parlament, in der heutigen NZZ:
Gabi Hubers Ziel ist es, die Geschlossenheit der Bundeshausfraktion weiter zu verbessern und die Parteipolitik der FDP - «und nicht persönliche Anliegen oder Verbandsinteressen» - möglichst konsequent umzusetzen.
Hui?! Will die FDP demzufolge ihren Claim bzw. ihr Versprechen «Wir Liberalen» in Zukunft tatsächlich einlösen? Also zum Beispiel auch in Sachen Parallelimporte?
Wir verteilen einen Vorschusslorbeer und sind gespannt.
Ich weiss gar nicht, was alle immer gegen diese Scharia haben; die ist doch extrem romantisch:
Ein geiziger Ehemann in Iran ist von einem Gericht verdonnert worden, seiner Angetrauten mehr als 120'000 rote Rosen zu kaufen. Der angeklagte Shahin solle seiner Frau Hengameh 124'000 Rosen im Wert von umgerechnet über 200'000 Franken kaufen, entschied das Gericht laut einem Bericht der Zeitung «Etemad» vom Montag. Die Gattin Hengameh hatte bei dem Prozess das iranische Gesetz genutzt, wonach eine Frau während ihrer Ehe die Auszahlung ihrer Mitgift durchsetzen kann. Sie wolle damit ihren Gatten für seinen Geiz während ihrer zehnjährigen Ehe bestrafen, sagte sie dem Bericht zufolge.
Agenturmeldet NZZ Online
Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.
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