Archiv für: November 2008

30. November 2008 · 23:35 ····

back to basics

Wer weiss, wer weiss: Jetzt, wo die unglückliche Lex Fiala endlich vom Tisch ist, hat die FDP hoffentlich wieder die Musse, sich für wirklich liberale Anliegen einzusetzen. Und dann klappt es beim nächsten Anlauf vielleicht auch mit der Hanf-Legalisierung...

24. November 2008 · 23:13 ····

turm von a8 auf d8

Doch nicht: Roche-Spirale

Ou ou ou! Könnten wir den Turm nicht nach Zürich holen und anstelle dieses schrecklich phantasielosen Prime Tower hinstellen? Bitteee!

Wer im Glashaus sitzt, soll mit Steinen werfen! Bitte!!

Dies und mehr auf primetower.ch

Ach, stimmt ja... Die Zürcher Architektenzunft mag es nicht, wenn ihr Auswärtige in Zürich dreinbauen. Sonst hätten wir ja schon bald auch ein ansehliches Kongresshaus...

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18. November 2008 · 22:57 ····

arithmetische nullnummer

Nicht totzukriegen: die beliebte Selbsttäuschung jener, die über den Wahlerfolg der SVP vor einem Jahr frustriert sind, heute vorgetragen in einem Leserbrief in der NZZ von Josef Lang (St. Niklausen):

Die SVP brüstet sich gerne als wählerstärkste Partei unseres Landes und erweckt dabei oft den irreführenden Eindruck, sie vertrete 30 Prozent der Bevölkerung unseres Landes. Da aber leider nur etwa 50 Prozent unserer Bevölkerung von ihrem Stimmrecht Gebrauch machen und nur 30 Prozent davon SVP wählen, ergibt das nur 15 Prozent Anteil an der wahlberechtigten Bevölkerung.

Fein, und was gewinnen wir, wenn wir die Wähleranteile sämtlicher Parteien mit 0.5 multiplizieren? Nullkommanichts; die SVP bleibt die wählerstärkste Partei. Die Aussage «ergibt das nur 15 Prozent Anteil an der wahlberechtigten Bevölkerung» unterstellt, dass die schweigenden 50 Prozent allesamt SVP-Gegner seien; das ist grober Unfug (wenn nicht gar «irreführend»).

Dies soll kein politisches Statement sein, sondern bloss die Absurdität dieser Art von Zahlenakrobatik betonen. Man mag den hohen Wähleranteil der SVP begrüssen oder auch nicht (ich persönlich bin nicht sehr angetan davon). Aber kleinrechnen lässt er sich nicht.

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9. November 2008 · 23:30 ····

analyze this

Schon wieder nur ein Lesetip für Sie (ich bin selber im Moment etwas schreibfaul, wissen Sie) – wobei «nur» nicht ganz angemessen ist, immerhin handelt es sich um die bislang – wie ich finde – mit Abstand gelungenste Analyse der Finanzkrise. (Falls Sie das überhaupt noch interessiert.) Geschrieben von Wernhard Möschel. Zu lesen hier: Teil 1, Teil 2.

affaire publique ·· à faire public?

Das Geschreibsel eines in Zürich wohnhaften, berndeutsch- sprachigen Gelegenheitsbloggers so um die dreissig mit einer kaum zu leugnenden Affinität zu allerhand -ismen. Wer’s genauer wissen will, schreibt an juriÄTsarbachDOTcom.

 

 

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